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Portrait - Larissa Laudenberger

Portrait - Larissa Laudenberger
on Thursday, May 16, 2019 by

Es heißt, die Generation Y sei unbeständig, ignorant und überfordert. Brutale Vorurteile, denen sich Millenial-Frauen im Berufsalltag oft stellen müssen. Zum Glück gibt es Frauen, die für ihre Mitstreiterinnen ohne Frage als Vorbild herhalten können: Larissa Laudenberger ist eine von ihnen.

Mit gerade mal Mitte Zwanzig gründete Larissa „Beauty Beee“, eine Kosmetikmarke mit Produkten, die ganz auf die Bedürfnisse sehr junger Haut spezialisiert sind. Eine Marktlücke, die sie mit ihrem Start-up schließen will. Dass sie so ganz nebenbei an einem Imperium arbeitet, scheint fast schon selbstverständlich. Die energiegeladene Frankfurterin strotzt vor neuen Ideen, hat sich neben ihrer Firma als Style-Influencerin auf Instagram etabliert und ist in der deutschen Gründerszene bestens vernetzt. Eine Unternehmerin der nächsten Generation – und für uns eine geborene hēroïne.

Im Gespräch gewährt sie uns Einblick in ihr Arbeitsleben und erzählt uns, welche Frauen sie inspirieren, was sie modisch bewegt und warum ihr die Handtaschen von Maison Hēroïne besonders gefallen.



Larissa, deinen Tatendrang spürt man sofort, wenn man dich kennenlernt. Was für Ziele hast du dir gerade gesetzt?
Aktuell konzentriere ich mich darauf, mein Start-up bekannter zu machen. Mein Ziel ist es, alle jungen Mädchen in Deutschland anzusprechen. In ein paar Jahren will ich dann expandieren und auch die europäischen, asiatischen und amerikanischen Märkte erreichen – ein kleines Beauty-Imperium aufbauen sozusagen. Außerdem habe ich ein Kinderbuch geschrieben, dass ich hoffentlich bald veröffentlichen kann.

Großartig – und sicher auch ganz schön anstrengend. Wie schaffst du es, dich jeden Tag zu motivieren?
Mich motiviert allein schon die Lust am Leben. Das ist mein innerer Antrieb. Ich habe jeden Tag neue Ideen, viele kommen mir vor allem nachts. Und am nächsten Tag will ich sie am liebsten gleich umsetzen.

Wolltest du schon immer eine Unternehmerin werden?
Ich wollte einfach schon immer mein eigener Chef sein. Es ist sehr befriedigend, dass man über seine eigene Zeit verfügen kann und in der Lage ist, sie sich selbst einzuteilen. Außerdem merke ich, dass ich einfach einen unternehmerischen Geist in mir trage. Ich bin vermutlich das, was man einen Macher nennt.

Gerade wenn man jung ist, macht es einem nicht so sehr etwas aus, viel zu arbeiten – auch in der Freizeit. Wie sieht das bei dir aus?
Es gibt Tage, an denen ich bis zu 14 Stunden arbeite. Deshalb verschwimmen da oft die Grenzen zwischen Privat- und Geschäftsleben. Ich versuche das zu ändern, indem ich so wenig wie möglich von Zuhause arbeite, damit meine Wohnung wirklich der Ort bleibt, an dem ich „Feierabend“ habe. Und ehrlicherweise muss man manchmal auch einfach das Handy ausmachen und sich kurz aus dem Alltag verabschieden.



Als Unternehmerin bist du für andere junge Frauen ein Vorbild – nicht nur dein Erfolg, sondern auch deine Einstellung. Was würdest du anderen Gründerinnen raten?
„Just do it!“ Klar, am Anfang ist da diese Unsicherheit und man verspürt viel Druck. Bei „Beauty Beee“ habe ich damals entschieden, meine volle Unabhängigkeit zu bewahren und habe deshalb weitestgehend mein eigenes Geld investiert. Auch ohne Investoren ist es eine Herausforderung ein eigenes Geschäft aufzubauen. Man läuft immer Gefahr sich zu verschätzen, man trägt zu 100% die Verantwortung und leitet sich die ganze Zeit selbst. Deshalb gilt es in erster Linie darum, sich auf sich selbst zu verlassen.


Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg bedeutet für mich, meine Ziele zu erreichen und mich mit dem, was ich tue, zu identifizieren. Ich könnte nie ein Produkt verkaufen, an das ich selbst nicht glaube.

Hast du ein Vorbild?
Ganz ehrlich – ich habe nicht wirklich ein Vorbild. Mich inspirieren Frauen mit Klasse, die elegant sind und eine gewisse Zurückhaltung ausstrahlen. Grace Kelly zum Beispiel oder Brigitte Bardot, die kultiviert und ein wenig verrückt zugleich ist. Und Kate Moss' Haltung gefällt mir. Sie macht, wonach ihr der Kopf steht und interessiert sich nicht, wie ihr Verhalten ankommt. Ich mag starke, unabhängige Frauen, die das tun, was sie für richtig halten, ohne zu sehr auf die Zustimmung anderer zu hoffen.

Diese Denkweise spiegelt sich ehrlicherweise auch in deinem Style wieder. Was ist dir bei deinem Look wichtig?
Ich finde, als Geschäftsfrau sollte man elegant, mondän und schon ein wenig business-like auftreten, aber nie steif oder langweilig. Ich bewundere zum Beispiel Maria Hatzistefanis von Rodial Skincare. Sie ist total ""girly"" und begeistert sich für Mode, bekommt es aber gleichzeitig hin, als starke emanzipierte Geschäftsfrauen wahrgenommen zu werden. Deshalb darf bei mir zu einem klassischen Rollenkragenpullover auch mal eine coole Lacklederhose kombiniert werden. Ich will, dass mein Look immer etwas unerwartet ist.

Passen die Taschen von Maison Hēroïne zu diesem Look?
Maison Hēroïne steht für mich genau dafür: ein Business-Look mit Überraschungsfaktor. Das Konzept gefällt mir. Die Taschen sind super stylisch, hochwertig und praktisch zugleich. Die Marke wendet sich an coole, moderne Frauen in der Arbeitswelt, die nicht in eine Schublade gesteckt werden wollen. Die Handtaschen unterstreichen ihren Stil und stärken so das Selbstvertrauen.

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